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Infos über Ljubljana


Ljubljana (deutsch Laibach) ist Hauptstadt und mit 270.000 Einwohnern gleichzeitig größte Stadt Sloweniens. Sie liegt an den Flüssen Save und Ljubljanica (Laibach) im Laibacher Becken.

 

In Österreich (vor allem in Kärnten und der Steiermark) wird die Bezeichnung Laibach verwendet, in Deutschland und in der Schweiz hat sich hingegen vorwiegend Ljubljana durchgesetzt. Das deutsche Auswärtige Amt verwendet wiederum die Bezeichnung Laibach.

 

Es gibt drei verschiedene Wege, die Herkunft des Namens zu erklären. Entweder kommt der Name von ljubljena („geliebt“), oder vom lateinischen Flussnamen aluviana, eine andere Möglichkeit wäre eine schlichte Ableitung aus dem deutschen Laubach (heute Laibach).

 

Ljubljana ist das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum Sloweniens und Sitz eines römisch-katholischen Erzbischofs. Seit 1595 existiert in Ljubljana eine Universität.

 

Von den Römern als Emona (Colonia Emona [Aemona] Iulia tribu Claudia) gegründet, wurde die Stadt 1146 erstmals unter ihrem slowenischen Namen Luwigana erwähnt. Seit dem Hochmittelalter war sie Hauptstadt des Herzogtums Krain. 1276 kam die Stadt zusammen mit dem Herzogtum an die Habsburger, 1461 wurde sie Bischofssitz. Unter Napoléon Bonaparte war sie von 1809 bis 1813 Hauptstadt der Illyrischen Provinzen Frankreichs. Die Bevölkerung bestand ab dem Hochmittelalter vor allem aus Deutschen. Nach 1848 fungierte sie als kultureller Mittelpunkt der slowenischen Nationalbewegung. 1880 (Volkszählung) waren die 5.658 Deutschen (23% der Bevölkerung) bereits eine Minderheit. Von 1918 bis 1991 gehörte Ljubljana zu Jugoslawien (unterbrochen nur von einer kurzen Zugehörigkeit zu Italien während des Zweiten Weltkrieges).

 

Die Stadt ist berühmt für ihre von Jože Plečnik geplanten Architekturdenkmäler sowie für ihre gut erhaltene Innenstadt, darunter:

 

Burg
Altstadt (unter Denkmalschutz)
Rathaus
Franziskanerkirche am Prešerenplatz (Prešernov trg, benannt nach France Prešeren)
der Dom (stolnica) nach Plänen des römischen Jesuiten Andrea Pozzo
erzbischöfliches Palais
Bauten von Jože Plečnik, wie die Drei Brücken (Tromostovje), NUK - die slowenische Nationalbibliothek und der Friedhof Žale.

 

Ljubljana wirkt einerseits wie eine österreichische Kleinstadt, hat aber durch seine Altstadt, die vielen Cafés am Fluss und das warme Klima ein gewisses italienisches Flair. Im Sommer finden verschiedene Musikveranstaltungen (Festival) in der Altstadt und auf der Burg statt und Ljubljana wird von Touristen aus aller Welt bevölkert.

 

Metelkova ist das Zentrum der alternativen Kulturszene. Auf dem ehemaligen Kasernengelände leben diverse Künstler und finden Ausstellungen, Partys und andere Veranstaltungen statt. Die seit 1993 andauernde „Besetzung“ des Geländes wird von der Stadt Ljubljana geduldet.


Ljubljana in Wikipedia


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